Zum Hauptinhalt springen

[Organizing Production - GCW] Verständnis der Aktivitäts- und Routing-Strategien von Path in Maschinenabläufen

R
Verfasst von Roman Aldunate

Dieser Artikel erklärt, wie Sie die Paths Activity in Ihrem Workflow verwenden, um Aufträge intelligent anhand der Maschinenverfügbarkeit und spezifischer Auftragsinformationen (Kontext) zu leiten. Diese Funktion ermöglicht Flexibilität in der Produktion und versetzt Bediener in die Lage, Druckplatten bei Bedarf zwischen kompatiblen Maschinen zu verschieben.


Verständnis von Pfad-Routing-Strategien

Wenn Sie eine Pfadaktivität zu Ihrem Workflow hinzufügen, besteht der erste Schritt darin, die Routing-Strategie auszuwählen:

  • Kontextbasierte Weiterleitung: Der Pfad wird ausschließlich auf Grundlage von Informationen gewählt, die im Kontext der Bestellung enthalten sind (z. B. Produkttyp, Größe oder Kundendaten).

  • Maschinenverfügbarkeit: Der Pfad wird anhand des Echtzeit-Online-/Offline-Status einer bestimmten Maschine gewählt. Dies ist die Strategie, die erforderlich ist, damit der/die Bediener*in Platten zwischen Druckern bewegen kann.


Einrichten der Maschinenverfügbarkeits-Routing

Um basierend auf dem Maschinenstatus zu routen, gehen Sie wie folgt vor:

  1. Routing-Strategie auswählen: Wählen Sie in der Konfiguration der Paths-Aktivität Machine Availability aus.

  2. Eine Maschine für den Pfad festlegen: Wählen Sie für den ersten Pfad die Maschine aus, die der Auftrag priorisieren soll (z. B. „Indigo 7800“).

    • Ergebnis: Wenn diese Maschine online ist, wenn der Workflow ausgeführt wird, wird dieser Pfad ausgelöst.

  3. Sekundären Pfad hinzufügen (Fallback) : Fügen Sie einen weiteren Pfad hinzu und wählen Sie eine andere, kompatible Maschine aus (z. B. „Indigo 12000“).

    • Ergebnis: Wenn die primäre Maschine (‚Indigo 7800‘) offline ist, „springt“ der Workflow automatisch und löst diesen sekundären Pfad aus.


Kontextregeln zu Pfaden hinzufügen

Sie können Ihre Routing-Einstellungen noch präziser machen, indem Sie die Maschinenverfügbarkeit mit Kontextrichtlinien kombinieren. Dadurch wird ein Pfad nur ausgelöst, wenn sowohl die Maschine verfügbar ist als auch spezifische Kontextinformationen aus der Bestellung erfüllt sind.

  1. Maschine und Regel auswählen: Wählen Sie eine Maschine für den Pfad (z. B. „Indigo 7800“).

  2. Kontextregel hinzufügen: Verwenden Sie die Option Kontextregel, um eine Bedingung festzulegen, z. B. dass Fit SRA3 im Auftragskontext True ist.

  3. Logik festlegen: Stellen Sie sicher, dass die Bedingung als UND-Bedingung festgelegt ist.

    • Ergebnis : Dieser Pfad wird nur ausgelöst, wenn die „Indigo 7800“ online ist UND und der Wert Fit SRA3 im Kontext wahr ist.


Aktivitäten innerhalb jedes Pfads definieren

Es ist entscheidend, den vollständigen Satz notwendiger Aktivitäten unter jedem von Ihnen erstellten Pfad zu definieren.

  • Warum ist das wichtig ? Wenn die Strategie Maschinenverfügbarkeit verwendet wird, ist sie mit dem Tool Print Operator Console verbunden. So kann die Bedienperson Platten manuell von einem kompatiblen Drucker zu einem anderen verschieben, wenn zum Beispiel die ursprünglich ausgewählte Maschine offline geht.

  • Erforderliche Aktivitäten: Um diese Flexibilität zu unterstützen, müssen Sie alle Schritte – wie Imposition Template und Printing Activities – sowohl unter dem primären Pfad als auch unter allen sekundären/Reservepfaden definieren.

Tipp zur Konfiguration: Um Zeit zu sparen, konfigurieren Sie die Aktivitäten vollständig auf Ihrem ersten Pfad und verwenden Sie dann die Option Duplicate Activity. Verschieben Sie die kopierten Aktivitäten in die nachfolgenden Pfade und passen Sie bei Bedarf spezifische Einstellungen an.


Pfade simulieren und testen

Wenn Sie Ihren Workflow konfigurieren, müssen Sie sicherstellen, dass Sie die Aktivitäten für jeden Pfad definieren können:

  1. Produktionspfad simulieren (nur Test) : Unten in der Konfiguration der Pfadaktivität sehen Sie eine Option zum Produktionspfad simulieren.

  2. Pfad ändern: Verwenden Sie diese Option, um einen anderen Pfad auszuwählen (z. B. Pfad B: „Indigo 12000“). Dadurch wird der Editor gezwungen, sich auf diesen Pfad zu konzentrieren, sodass Sie dessen spezifische Aktivitäten einfach konfigurieren können.

    • Hinweis: Diese Simulation betrifft nur Testruns innerhalb des Workflow builder. Für Live-Runs bestimmen der tatsächliche Online-Status der Maschine und die Kontextregeln den eingeschlagenen Pfad.


Hat dies deine Frage beantwortet?