Dieser Leitfaden gibt einen umfassenden Überblick darüber, wie Brother GTX Pro- und Pro Bulk-Maschinen für Direct-to-Garment (DTG)-Druck eingebunden werden – von den benötigten Dateien über die Einrichtung des Workflows bis hin zur Ausführung der Druckaufträge.
Systemübersicht
Um den Druckprozess zu automatisieren, benötigt das System drei bestimmte Dateien, die während des Workflows erzeugt werden:
XML-Datei: Enthält Druckeinstellungen (Farbkombinationen, Plattengröße usw.).
PNG-Datei: Die hochauflösende Datei, die gedruckt werden soll.
JSON-Datei: Das „Anleitungsbuch“, das dem System sagt, welche Maschine es verwenden soll und welche XML-/PNG-Dateien zusammengehören.
Ausführlichere Informationen zu den XML-Dateieinstellungen finden Sie im XML-Leitfaden.
Workflow-Konfiguration
Bevor Sie drucken können, müssen Sie Ihren Workflow so konfigurieren, dass die benötigten Assets erzeugt werden.
Konvention zur Dateibenennung
Namen können zwar personalisiert werden, aber wir empfehlen, für mehr Einheitlichkeit dieser Standardkonvention zu folgen:
XML/PNG: GCWB_DTG_[JobID]_[PrintArea].xml (z. B. …_front.xml)
JSON: GCWB_[JobID].json (dies ist erforderlich, damit das System den Auftrag beim Scannen finden kann).
Druckparameter einrichten (XML)
Die XML-Datei legt fest, wie die Brother-Maschine den Stoff verarbeitet. Hier findest du alle Einstellungen, die definiert werden müssen.
JSON-Routing und Maschinenzuordnung
Die JSON-Datei fungiert als Router. Sie ordnet eine bestimmte Print Area (z. B. „Front“) einer Maschine (z. B. „GTX Pro Bulk“) zu und weist die entsprechenden XML- und PNG-Dateien zu.
Du kannst mehrere Maschinen für einen Printbereich unterstützen, indem du unterschiedliche Maschinen-Mappings in derselben JSON-Datei definierst.
Konfiguration der Produktionsstation
Um Dateien an die physische Druckerei/Produzenten zu senden, musst du die Arbeitseinstellungen auf dem lokalen Produktionsrechner konfigurieren.
Maschinenzuordnung
Wechsel in der Anwendung zu den Work Settings.
Ordnen Sie die in Ihrem JSON/Workflow definierte Virtual Machine dem auf Ihrem Windows-Rechner installierten Physical Printer zu.
Methoden für den Dateizugriff
Es gibt zwei Möglichkeiten, Dateien aus der Cloud zu deiner lokalen Druckerei/Produzenten zu bringen:
Methode | Schritt hinzufügen | Konfiguration |
Lokale/Netzwerk-Synchronisierung | Du verwendest ein Drittanbieter-Tool, um SFTP-Dateien mit einem lokalen Laufwerk zu synchronisieren. | Gib den Pfad zum Input Folder an, in dem die Dateien bereits synchronisiert sind. |
On-Demand-SFTP | Das System lädt Dateien nur herunter, wenn der Auftrag gescannt wird. | Der Gelato Admin-User wird die SFTP-Verbindung für dich aktivieren. |
Ausgabeordner
Gib den Pfad zu einem Ordner auf dem lokalen Computer an, in dem das System die gerippte Bilddatei speichern kann.
Einen Druckauftrag ausführen
Öffne die Oberfläche der Production Station.
Scanne das Job-Ticket (die Job-ID).
Führe alle erforderlichen Vorbereitungsschritte durch (z. B. Vorbehandlung).
Das System lädt die Dateien automatisch herunter (bei Verwendung von On-Demand-SFTP) und verarbeitet sie.
Eine kombinierte .ARXP-Datei wird erstellt und direkt an die Brother-Druckerei/Produzenten-Warteschlange gesendet.
FAQ
Welche Dateien werden für den Druckprozess benötigt?
Du brauchst eine XML-Datei für die Druckeinstellungen, eine PNG-Datei für das Asset und eine JSON-Datei für das Maschinen-Mapping.
Wie konfiguriere ich die Produktionsstation?
Du musst die virtuelle Maschine in den Arbeitseinstellungen der Anwendung der physischen Druckerei/Produzenten zuordnen.
Kann ich mehrere Maschinen für eine Druckfläche verwenden?
Ja, du kannst in derselben JSON-Datei unterschiedliche Maschinenzuordnungen festlegen.
